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27.11.2005

 

TS-Sensorik zeigt den dynamischen Verlauf des TS-Gehalts

 
 

Mikrowellenbasierte TS-Sensoren der Serie MWTS sind in verschiedenen Biogasanlagen im Einsatz. Sie können ohne Kontakt zum Medium arbeiten und sind daher nicht den aggressiven biologisch aktiven Substanzen ausgesetzt.

Vorkonfektionierte TS-Sensoren vom Typ MWTS PP tube und MWTS PP guard sind werksseitig für die Montage in Behältern und Leitungen vorbereitet. Die mit diesen Sensoren erzeugte Mikrowellenstrahlung durchdringt nichtmetallische Rohrleitungsmaterialien oder Abdeckfenster ohne Probleme.

Die Einbindung der Sensoren in bestehende Anlagentechnik kann über standardisierte Prozessschnittstellen wie RS 485 oder RS 232 erfolgen.

Mit einer Monitoring Software können Variationen des TS-Gehalts auch dynamisch ermittelt werden. Erfolgt die Aufnahme der Messwerte mit einer hohen Messrate (z. B. alle 200 msec), dann lassen sich sehr genau die Reaktionen der Anlage auf bestimmte Vorgänge erfassen. Dazu zählen Rührvorgänge, die Bildung von Gasblasen oder das Absinken von Feststoffpartikeln.

 
 

Das Bild zeigt den TS-Verlauf über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten. In dieser Zeit wurden 3 verschiedene TS-Werte eingestellt:

Phase 1:    4% TS-Gehalt

Phase 2:  10% TS-Gehalt

Phase 3:  16% TS-Gehalt

Die Skalierung im Bild bezieht sich auf Feuchtewerte (Prozentwert x 10), jedoch ist eine Umrechnung auf TS-Gehalte sehr einfach möglich.

 

 
 

Der starke Abfall der Feuchte (= Anstieg des TS-Gehalts) zu Beginn von Phase 2 ist auf zu diesem Zeitpunkt ungenügende Durchmischung zurückzuführen. Durch das gleichzeitige Einschalten der Rührwerke stabilisierte sich der TS-Gehalt zu Ende von Phase 2.

Mehr Informationen?    TS-Sensorik